Einwendung
Bürgerinfo Flugplatz
Beispiel-Einwendung
 


  Pressemitteilung:
Stellungnahme der ÖDP
zu Feinstaubbelastung 


Das Thema Belastung durch Feinstaub und Überschreitung der seit Januar 2005 geltenden Grenzwerte sind zur Zeit in aller Munde“, schreibt die ÖPD, vertreten durch die Stadträte Ingrid Biskop (Kreisvorsitzende) und Felix Rieser (Fraktionsvorsitzender), in einer Stellungnahme an die Morgenpost: „Als Hauptemissionsquelle werden Pkw und Lkw ohne Diesel-Rußfilter genannt. Dabei verursacht der Straßenverkehr inklusive dessen Reifenabriebs nur etwa ein Drittel des emittierten Feinstaubs.

Als weitere Feinstaubverursacher werden Feststoffheizungen, industrielle Verbrennungs- und Produktionsprozesse, Bautätigkeiten, der Einsatz von Streusalz, Vulkanausbrüche und sogar herbei gewehter Saharasand genannt.

Speyer mit seiner Lage im Rhein-Neckar-Ballungsraum wird immer wieder erhebliche Probleme mit einer hohen Feinstaubkonzentration haben.

Da kann man doch wohl nicht noch ernsthaft an einem Flugplatzausbau mit einer Vervielfachung der Flugbewegungen festhalten, denn laut eines Berichts des Landesamts für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht unterscheiden sich die Verbrennungsprodukte von Jet-Triebwerken – bei Verwendung von normalem Kerosin – kaum von denen, die durch den Straßenverkehr emittiert werden.

Einem Experteninterview im Deutschlandfunk zufolge kommt es im Bereich von Flughäfen zu relativ hohen Feinstaub-Konzentrationen, die daher rühren, dass das in den Turbinen verbrannte Kerosin besonders viele feine Partikel erzeugt.

Für den Diesel- Verkehr ohne Partikelfilter werden Fahrverbote gefordert, was wäre also die logische Konsequenz für den teuer ausgebauten Speyerer Flugplatz? Flugverbot an etlichen Tagen des Jahres – wegen Feinstaubalarms.“